Stromprodukte

Auf elektrische Energie zu jeder Tages- und Nachtzeit in ausreichender Menge zugreifen zu können, gehört heute zu den wichtigsten Grundlagen der modernen Gesellschaft. Um dies zu gewährleisten, ist die Nähe zu den Kunden entscheidend, denn nur Serviceleistungen vor Ort garantieren zuverlässig Versorgungssicherheit rund um die Uhr. Dieser Verantwortung sind wir uns bewusst. Daher endet unser Engagement nicht an der Steckdose.

“Wir sehen uns nicht nur als Stromversorger, sondern vor allem als Ihr persönlicher, verlässlicher Partner in Sachen Strom.”

Energie-Produkte
zu fairen Preisen

Ansprechpersonen
für Sie & vor Ort

persönliche Beratung

24-Stunden-Servicedienst

Sie möchten persönlich einen wichtigen Beitrag zu Umweltschutz und Sicherung der wirtschaftlichen und sozialen Grundlage in der Region leisten? Dann entscheiden Sie sich für Ökostyria, den Strom, der nachweislich zu 100 % aus Wasser-, Wind- und Sonnenkraft in der Steiermark erzeugt wird.

Energiepreise für Privat- und Gewerbekunden
Energiepreise öko-styria

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf! Wir beraten Sie gerne.

Stromanmeldung

Für eine Stromanmeldung benötigen Sie folgende Dokumente:

Stromlieferungsvertrag
Netzzugangsvertrag

Die vollständig ausgefüllten Verträge können Sie persönlich bei uns im Kundenservice abgeben oder eingescannt per online Formular senden. Mit Ihrer Unterschrift auf dem Stromlieferungs- und Netzzugangsvertrag bestätigen Sie, dass Sie nachfolgend angeführte Informationen (= Vertragsbestandteile) gelesen und akzeptiert haben:

Energie mit Mehrwert

Als zuverlässiger Partner in Sachen Energielieferung setzen wir auf Geschäftsbeziehungen, die von Gewissenhaftigkeit, langfristiger Fairness und Verantwortungsbewusstsein den Menschen der Region gegenüber geprägt sind. Daher können private Energie-Tarifkunden zukünftig kostenfrei die Zeit der Stadtwerke-Fachleute für diverse Zusatzleistungen in Anspruch nehmen.

Funktionsüberprüfung der E-Heizung.

Aufspüren der Stromfresser im Haushalt.

Unser zertifizierter Energieberater beantwortet alle Fragen zu Kosteneinsparmöglichkeiten z.B. beim Umstieg auf LED-Beleuchtung oder beim Einsatz energieeffizienter Haushaltsgeräte. Aktion gültig bis auf Widerruf für private Energiekunden der Stadtwerke Bruck nach vorheriger Terminvereinbarung (telefonisch oder elektronisch). Es besteht kein Rechtsanspruch. Eine Barablöse ist nicht möglich.

Digitale Stromzähler

Wo würden wir heute stehen, hätten sich die Technologien (z.B. in der Mobilität oder in der Kommunikation) nicht der Zeit angepasst? Denken wir nur an das Wählscheibentelefon: Beim Austausch hat es noch klaglos funktioniert, aber die technischen Möglichkeiten, die wir heute schätzen, konnte es nicht bieten.

Beim Stromzähler verhält es sich ähnlich: Die vielen schwankenden Energieerzeugungsformen wie Wind und Sonne machen es für die Netzbetreiber notwendig, den Strombedarf noch genauer zu kennen. Die Funktionsweise der seit über 100 Jahren verwendeten mechanischen Stromzähler ist für diese Anforderungen nicht geeignet. Daher hat der Gesetzgeber vorgegeben, dass in den kommenden Jahren die mechanischen Zähler gegen digitale Messgeräte getauscht werden müssen.

Der Gesetzgeber schreibt den Austausch der mechanischen Stromzähler auf digitale Messgeräte vor. In der Intelligente Messgeräte-Einführungsverordnung (IME-VO) heißt es dazu unter § 1 Abs 1: “Jeder Netzbetreiber … hat … Zählpunkte als intelligente Messgeräte … auszusatten …”.

Die Kunden können den Zählertausch also nicht ablehnen, sie können aber entscheiden, wie sie die neue Technologie nutzen möchten (vgl. Zählervarianten). Dazu heißt es im Gesetzestext unter § 1 Abs 6 weiter: “Lehnt ein Endverbraucher die Messung mittels eines intelligenten Messgerätes ab, hat der Netzbetreiber …  Messgeräte derart zu konfigurieren, dass keine Monats-, Tages- und Viertelstundenwerte gespeichert und übertragen werden … Eine Auslesung und Übertragung des für Abrechnungszwecke … notwendigen Zählerstandes … muss möglich sein.”

Den gesamten Gesetzestext finden Sie hier.

Mit einem digitalen Zähler erhält jeder Kunde auch einen Zugang zu seinem persönlichen Webportal. Hier stellt der Netzbetreiber jedem Kunden seine persönlichen Verbrauchsdaten (tägliche Werte oder auf Wunsch auch mit 15-Minuten-Lastprofil – vgl. Zählervarianten) zur Verfügung. Nur der Kunde selbst weiß, wann er welches elektrische Gerät in Betrieb hatte. Beim Vergleich mit den Verbrauchsdaten kann er selbst unnötige Stromfresser wie schadhafte oder falsch angeschlossene Geräte aufspüren und Stand-by-Verbraucher identifizieren. Das hilft beim Energie sparen und schont in weiterer Folge die eigene Geldbörse.

Damit einher geht auch ein aktiver Klimaschutz, denn jede Kilowattstunde Strom, die nicht benötigt wird, muss auch nicht aufwändig erzeugt werden.

Zu den weiteren Vorteilen zählt, dass die Zählerstandsbekanntgabe durch den Kunden nicht mehr erforderlich ist. Das erfolgt automatisch.

Und mit der Kenntnis über die eigenen Bedürfnisse in Sachen Stromverbrauch wird es auch leichter möglich, sich für ein passendes Tarifmodell zu entscheiden – hier werden die Stromlieferanten zukünftig verschiedene Varianten anbieten.

Zeitgerecht vor dem Zählertausch erhalten die Kunden schriftlich umfangreiche Informationen zur neuen Technologie und ein Auswahlformular zugeschickt.

Für den Zählertausch wird mit all jenen Kunden, deren Stromzähler im privaten Wohnbereich installiert ist, ein persönlicher Zählertauschtermin vereinbart. In vielen großen Wohnhäusern ist die Anwesenheit der Kunden und damit eine Terminvereinbarung nicht notwendig.

Nach dem Zählertausch erhalten die Kunden ein Informationsschreiben mit den aktuellen Zählerständen des alten und neuen Zählers zum Zeitpunkt des Tausches und weiterführende Informationen zugesandt.

Im Verteilnetz Bruck übernehmen die Kosten für die neuen Stromzähler und deren Einbau die Stadtwerke Bruck. Für die Kunden ist der Zählertausch kostenlos. An den monatlichen Kosten für die Zählernutzung ändert sich nichts.

Ohne weiteres Zutun der Kunden wird ein Standardzähler eingebaut. Möchten die Kunden eine andere Zählervariante nutzen, so können sie dies über ein vor dem Zählertausch zugeschicktes Formular melden.

Beim Standardzähler wird einmal täglich der aktuelle Zählerstand verschlüsselt an den Netzbetreiber gesandt. Dieser ist dann im persönlichen Webportalzugang des Kunden ersichtlich und kann vom Kunden selbst analysiert werden.

Auf ausdrücklichen Wunsch erhält der Kunde einen Smart Meter, bei dem zusätzlich zum Zählerstand auch ein 15-Minuten-Lastprofil erfasst wird. Das Lastprofil der jeweils letzten 24 Stunden wird einmal täglich an den Netzbetreiber übermittelt und im persönlichen Webportal des jeweiligen Kunden (und nur dort!) zur Verfügung gestellt. Mit diesem Lastprofil können Kunden ihren Stromverbrauch noch genauer nachvollziehen, denn sie alleine wissen, wann sie welches Gerät in Betrieb hatten. Steigt zu dieser Zeit der Stromverbrauch stark an, sind Stromfresser leicht ermittelt.

Wer diese Vorteile nicht nutzen möchte, kann den Wunsch für einen Opt-out-Zähler bekannt geben. Bei diesem Zähler wird der Zählerstand nur zu Abrechnungszwecken ausgelesen, also in der Regel einmal jährlich bzw. bei einem Lieferanten- oder Tarifwechsel. Bei dieser Variante erhalten die Kunden aber natürlich keine detaillierten und tagesaktuellen Informationen zum Stromverbrauch und Stromfresser haben weiter ein leichtes Spiel.

Damit alle Vorteile der digitalen Stromzähler genutzt werden können, muss das Gerät verschiedene Daten speichern. Persönliche Daten wie Name und Adresse gehören nicht dazu. Vielmehr handelt es sich um Informationen, die für die Verrechnung des Stromverbrauches und die Netzstabilität wichtig sind. Das sind Statusinformationen über den Zähler (z.B. Strom ein/aus), der Zählerstand selbst und auf ausdrücklichen Kundenwunsch auch detailliertere Verbrauchswerte.

Die Übertragung der Daten erfolgt verschlüsselt auf höchstem Sicherheitsniveau und nach neuestem Stand der Technik einmal täglich (beim Opt-out-Zähler in der Regel einmal jährlich) an den Netzbetreiber.

Zugriff auf die jeweiligen Daten haben ausschließlich der Netzbetreiber und der Kunde selbst. Die persönlichen Verbrauchsdaten sind lediglich einer Zählpunktnummer zugeordnet (ohne Name und Adresse) und ausschließlich für den Kunden in seinem persönliche Webportal ersichtlich.

Die Verarbeitung der Daten beim Netzbetreiber geschieht zum Zweck der Verrechnung, Kundeninformation, Energieeffizienz, Energiestatistik und der Aufrechterhaltung eines sicheren und effizienten Netzbetriebes.

Anders als bei Mobilfunkgeräten, die beim Telefonieren am Kopf gehalten bzw. unterwegs oft am Körper getragen werden, besteht beim Betrieb der digitalen Stromzähler kein Körperkontakt zu Personen. Zudem werden die Zähler nicht dauernd ausgelesen, sondern maximal einmal täglich. Die tägliche Funkverbindung dafür dauert nicht länger, wie das Versenden einer SMS. Auch der mögliche Elektrosmog bei der Datenübertragung über die Stromleitung ist als äußerst gering einzustufen. Damit liegt die Strahlenbelastung durch digitale Stromzähler weit unter den gesetzlichen Grenzwerten, was auch das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz bestätigt.

Daher sind die digitalen Stromzähler gesundheitlich unbedenklich!

Weiterführende Informationen finden Sie auf den Webseiten von Österreichs Energie sowie der Energie-Control Austria für die Regulierung der Elektrizitäts- und Erdgaswirtschaft (E-Control).

Verteilnetz

Als örtlich zuständiger Netzbetreiber sorgen wir für die technische Sicherheit, Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit des Stromnetzes. Wir ermöglichen Netzbenutzern den Netzzugang und erbringen Messleistungen.

Zudem übernehmen wir das Herstellen von neuen Netzanschlüssen bzw. das Erneuern bestehender Anlagen, die Kabelortung und das Einmessen und planmäßige Erfassen von Kabeltrassen, die Kabelfehlersuche sowie die Reparatur an Kabeln und Freileitungen und das Errichten von Umspannstationen mit Mittel- und Niederspannungsanlagen.

Ihr Ansprechpartner für das Verteilnetz der Stadtwerke Bruck:
Betriebsleiter Ing. Roman Scheucher, Tel. 03862/51581-331 oder elektronisch.

Der Netzanschluss ist die physische Verbindung der Anlage eines Kunden oder Erzeugers von elektrischer Energie mit dem Netzsystem. Jene Stelle, an dem die tatsächliche Anbindung von Anlagen eines Netzbenutzers an das bestehende Stromnetz erfolgt, ist der Netzanschlusspunkt, auch Hausanschluss genannt. Wir errichten Hausanschlüsse im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Bruck. Nach Kontaktaufnahme durch den Bauherren und einer Besichtigung vor Ort legen wir einen Kostenvoranschlag und erstellen auf Wunsch gemäß Absprache den normgerechten Hausanschluss. Notwendige Informationen im Vorfeld: Grundstückspläne.

Je nach Verfügbarkeit können Bauherren bei uns auch Baustromkästen für den provisorischen Baustromanschluss mieten (derzeit € 25,- exkl. USt pro Monat).

Unser fachkundiges Team ist auch spezialisiert auf die Kabelortung, die Suche und Reparatur von Kabelfehlern und das Einmessen und planmäßige Erfassen von Kabeltrassen. Mit den uns zur Verfügung stehenden Messgeräten sind wir in der Lage, Defekte an Kabeln punktgenau zu lokalisieren:

  • Grobmessung mit einem Laufzeitmessgerät
  • Exakte Lokalisierung der Fehlerstelle mit einem Mantelfehlermessgerät oder mit einem Stoßwellengenerator

Das Einmessen von Kabeltrassen erfolgt mittels GPS Trimble GeoXH.

In einer Transformatorenstation, auch Umspann- oder Trafostation genannt, wird die elektrische Energie aus dem Mittelspannungsnetz von 5 kV und 20 kV auf die in den Niederspannungsnetzen (Ortsnetzen) verwendeten 400/230 Volt zur Versorgung der Kunden umgewandelt (transformiert). In unseren Netzen werden zur Zeit Trafostationen der Typenreihe KNA1 installiert. Sie sind in Aluminiumbauweise hergestellt, außenbedienbar, kompakt, platzsparend und die öldichte Fundamentwanne entspricht dem Wasserrechtsgesetz. Zudem garantieren sie eine hohe Personensicherheit durch Nachweis der Störlichtbogenfestigkeit nach EN 62271-202 (EN 61330).

Für Großkunden liefern und errichten wir auf Anfrage gemäß den aktuellen Normen/Richtlinien firmeneigene Trafostationen.

Kraftwerke

Die Stadtwerke Bruck erzeugen mit den Wasserkraftwerken Murinsel und Kaltschmid, dem Trinkwasserkraftwerk Hansenhof und den Photovoltaik-Kundenbeteiligungskraftwerken E-Werk und Wehranlage Ökostrom für die Bevölkerung.
Ein multimediales Besucherinformationszentrum im E-Werk Murinsel, das wochentags bei freiem Eintritt besichtigt werden kann, zeigt viel Wissenswertes zum Thema Stromerzeugung und ermöglicht sensationelle Ausblicke auf die fünf Generatoren.

In Oberdorf befindet sich eine Wehranlage, die das Wasser für die Stromerzeugung aus der Mur ausleitet und über den 1.600 m langen Oberwasserkanal zum Krafthaus auf der Murinsel führt. Hier wird das Wasser über einen Grobrechen, der Treibgut (Laub und andere Verschmutzungen) zurkückhält, zu den Turbinen geleitet. Die vom Wasserdruck angetriebenen Turbinen bewegen die Generatoren und so wird aus der Kraft des Wassers elektrischer Strom erzeugt. Über den 700 m langen Unterwasserkanal wird das Wasser wieder in das Flussbett der Mur zurückgeleitet.

Bereits im Jahre 1888 errichtete Karl Kaltschmid neben seinem Eisenwerk ein kleines Kraftwerk, um das Gefälle des Lamingbaches zur Stromerzeugung zu nutzen. 1924 wurde eine Francis-Schachtturbine mit 150 PS eingebaut, mit der ein 160 kVA-Generator betrieben wurde. 1977 kauften die Stadtwerke Bruck das inzwischen im Besitz der Firma Rittmann befindliche Wasserkraftwerk Kaltschmid. Von 1983 bis 1986 wurde das Kraftwerk generalsaniert. Heute ist die Turbine für 2,1 m3 und eine Nutzfallhöhe von 7 m ausgelegt. Der Drehstromasynchrongenerator hat eine Leistung von 95 kW. Bei durchschnittlicher Wasserführung des Lamingbaches ist eine Jahreserzeugung von rund 350.000 kWh möglich.

Dieses Kompaktkleinkraftwerk nutzt das Gefälle einer 66 km langen Wasserleitung, mit der die Zentral-Wasserversorgung Hochschwab Süd GmbH Hochschwabwasser vom Bodenbauer bis zum Wasserwerk Friesach bei Graz liefert. Durch das Gefälle entsteht ein Wasserdruck, der im Trinkwasserkraftwerk Hansenhof zur Erzeugung von Strom genutzt wird. Über eine Bypassleitung wird das Trinkwasser in das Turbinenhaus geführt. Dort betreibt es eine Kompaktturbine der Maschinenfabrik Andritz. Bei einem Durchfluss von 200 l/sec und einer Fallhöhe von 78 m auf der Strecke zwischen St. Katharein und Bruck an der Mur erbringt die Turbine eine Leistung von 95 kW. Die gesamt erzeugte Energie von rund 662.000 kWh pro Jahr wird in das Netz der Stadtwerke Bruck an der Mur GmbH eingespeist und reicht für die Versorgung von 200 Haushalten.

Die Stadtwerke Bruck betreiben ein Photovoltaik-Kraftwerk als Bürgerbeteiligungsmodell. Bereits ab Oktober 2012 haben Kundinnen und Kunden insgesamt 334 Photovoltaikmodule erworben und den Stadtwerken für die Errichtung von PV-Anlagen überlassen. Die Module wurden nach Abwicklung aller Genehmigungsverfahren in zwei Anlagen verbaut, die im Frühjahr 2013 (beim E-Werk) bzw. wenige Monate später (bei der Wehranlage) in Betrieb gingen. Seither liefern diese beiden Ökostrom-Kraftwerke sauberen “Sonnen-Strom” für die Energiekunden der Stadtwerke Bruck an der Mur GmbH.
Die in den PV-Modulen erzeugte Gleichspannung wird mit jeweils drei Wechselrichtern in Dreh-Wechselspannung umgewandelt und direkt in das Netz der Stadtwerke Bruck eingespeist.